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Für WGs

Einkaufsliste für die WG

Vier Leute, eine Küche, ein Bad. Gemeinsame Dinge gehören niemandem, und im Gruppenchat scrollt „Klopapier!“ nach zwanzig Minuten weg. Hier steht, wie dieselbe Liste eine ganze Woche übersteht.

Auf einen Blick

  • Live bei allen
  • Beliebig viele Mitbewohner
  • Bis zu 5 Listen
WG-Kram 5 offen · Jule, Sami, Mo und Sara
  • Klopapier
  • Spülmittel
  • Müllbeutel, die großen
  • Alufolie
  • Küchenrolle
  • Kaffee – nicht der billige – erledigt
Gemeinsame Dinge

Was gehört auf eine WG-Einkaufsliste?

Alles, was allen gehört und irgendwann ausgeht. In den meisten WGs sind das dieselben Dinge: Klopapier, Spülmittel, Müllbeutel, Küchenrolle, Alufolie und der Kaffee, den alle trinken.

Was nur eine Person isst, steht besser auf ihrer eigenen Liste. Sonst wird aus der Liste für die Wohnung eine Sammlung von vier privaten Einkaufszetteln, und am Ende fühlt sich niemand mehr zuständig.

Sieben Tage

Eine Woche mit derselben Liste

Jule, Sami, Mo und Sara, eine Liste, sieben Tage. So sieht das aus, wenn niemand mehr darüber nachdenken muss.

Montag · Küche

Montag: Etwas geht aus

Sara nimmt die letzte Küchenrolle. Sie tippt sie ein, während sie noch in der Küche steht. Bei Jule, die in der Bahn sitzt, steht der Eintrag eine Sekunde später auf dem Bildschirm.

Jule tut nichts damit, und genau das ist der Punkt. Niemand musste jemanden fragen, niemand musste sich etwas merken, und niemand hat eine Nachricht geschrieben, die morgen zwischen zwanzig anderen liegt.

Dienstag · Doppelt

Dienstag: Zwei tippen dasselbe

Mo trägt „Spülmittel“ ein. Zwanzig Sekunden später will Jule dasselbe eintragen, sie hat den Eintrag noch nicht gesehen. Teilit legt es kein zweites Mal an: Die Zeile leuchtet kurz auf, und über dem Feld steht: „Spülmittel“ steht schon drauf.

Meint Jule wirklich eine zweite Packung, etwa die fürs Bad, tippt sie auf „Trotzdem“. Teilit wirft also nichts zusammen und rät nicht, es fragt nur einmal nach.

Mittwoch · Im Laden

Mittwoch: Einer geht einkaufen

Sami hakt im Laden vier Dinge ab. Jedes rutscht nach unten unter die offenen, mit einer kurzen Bewegung. Die Liste wird von selbst kürzer, ohne dass jemand aufräumt – und für Mo zu Hause sieht sie im selben Moment genauso aus.

Donnerstag · Zurück auf offen

Donnerstag: Versehentlich abgehakt

Sara hakt beim Scrollen „Alufolie“ ab, ohne es zu wollen. Sie tippt noch einmal auf den Kreis, und der Eintrag ist wieder offen. Er steht danach unter dem letzten offenen, bei allen vier.

Freitag · Reihenfolge

Freitag: Die Reihenfolge ändern

Klopapier steht ganz unten und wird jedes Mal überlesen. Jule zieht es am Anfasser rechts nach oben. Die Reihenfolge gehört der Liste und nicht dem Betrachter, also steht es danach auch bei den anderen dreien oben. Wer nicht ziehen kann oder will, verschiebt es mit den Pfeiltasten.

Wochenende · Ruhig

Am Wochenende passiert nichts

Niemand öffnet die App. Mo trägt samstagabends „Kaffeefilter“ nach. Die anderen bekommen dafür keine Nachricht im Gruppenchat, sondern einen Punkt am App-Symbol – eine ungesehene Änderung, genau einmal gemeldet. Am Sonntag steht der Eintrag einfach in der Liste, und niemand musste ihn im Chat suchen.

Auszug · Neues Zimmer

Wenn jemand auszieht

Der realistische Fall in einer WG, und zugleich der, an dem sich eine Liste von einer Chatgruppe unterscheidet. Sami zieht aus und verlässt die Liste selbst. Seine Einträge bleiben stehen, sie gehören der Liste.

Für das neue Zimmer gibt Jule den Einladungscode weiter: einen je Liste, 24 Stunden gültig, beliebig oft verwendbar. Wer ihn eingibt, ist damit nicht drin, sondern stellt eine Anfrage – und Jule bestätigt sie. Ein weitergereichter Code bringt also niemanden ungefragt in eure Liste. Will Jule ihn nicht mehr, beendet sie das Teilen.

Jemanden zu einer Liste einladen, Schritt für Schritt

Gut zu wissen

Was Teilit für eine WG nicht kann

Damit niemand mit einer falschen Erwartung anfängt: Es gibt keine Kategorien und keine Sortierung nach Supermarkt-Abteilung, kein eigenes Feld für Mengen, keine Aufgaben mit Fälligkeit und keinen Putzplan. Vor allem gibt es keine Abrechnung – wer wem noch zwölf Euro schuldet, klärt ihr weiterhin woanders.

Eine WG-Liste fasst höchstens 500 Einträge, und jede Person kann in höchstens fünf Listen gleichzeitig sein. Die Zahl der Mitbewohnerinnen und Mitbewohner in einer Liste ist dagegen nicht begrenzt.

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