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Vertrauen

Daten und Server

Wer bei einer Einkaufsliste über Datenschutz redet, muss konkret werden, sonst ist es Geräusch. Also: welcher Anbieter, welcher Standort, was gesichert wird, was beim Löschen passiert – und was wir ausdrücklich nicht versprechen.

Auf einen Blick

  • Listen in Deutschland
  • Sicherung alle 15 Minuten
  • Keine Werbung
Deutschland

Wo die Listen liegen

Auf einem Server der Hetzner Online GmbH in Nürnberg beziehungsweise Falkenstein, also in Deutschland. Es ist eine einzelne Maschine, kein Verbund und keine Cloud-Region, die irgendwo sonst noch eine Kopie hält. Mit dem Anbieter besteht ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung.

Fünf Stellen

Wer sonst noch etwas zu sehen bekommt

WerWofürWo
Hetzner Online GmbHServer und DatenbankNürnberg / Falkenstein, Deutschland
Brevo (Sendinblue SAS)Versand der Mails, vor allem der AnmeldecodesFrankreich
Scaleway SASverschlüsselte Kopien der DatenbankFrankreich
Push-Dienst deines Browsers (Apple, Google, Microsoft oder Mozilla)Mitteilungen, nur wenn du sie einschaltest, verschlüsseltje nach Anbieter, auch USA
Stripe Payments Europe, Ltd.Zahlung und Rechnung, nur mit Teilit ProIrland, auch USA

Das ist die vollständige Liste. Kein fremder Analyse-Dienst, kein Werbenetzwerk, kein Fehler-Melder, keine Schriftart von einem fremden Server – auch Figtree liegt bei uns und nicht bei Google. Eure Listen bleiben in der EU. Hinaus gehen nur Mitteilungen, unterwegs verschlüsselt, und mit Teilit Pro Zahlungsdaten über Stripe. Wer mit PayPal zahlt, wird dorthin weitergeleitet; dafür gilt die Datenschutzerklärung von PayPal.

Der Mail-Versand läuft über einen europäischen Anbieter, und das war eine bewusste Entscheidung gegen die bekannteren amerikanischen: Sie hätten einen Drittlandtransfer bedeutet, für Mails, in denen meistens nur eine sechsstellige Zahl steht.

In der App: nichts

Was gemessen wird

In der App: nichts. Kein Zählpixel, kein Profiling, keine Reichweitenmessung. Teilit setzt dort genau ein Cookie, das Sitzungscookie, ohne das eine Anmeldung technisch nicht ginge.

Auf dieser Website zählen wir Aufrufe, seit dem 11. September 2026. Erfasst wird: welche Seite wann geöffnet wurde, über welche Adresse jemand hergefunden hat, Browser, Betriebssystem, Gerätetyp, Bildschirmgröße und Sprache, das Land und gegebenenfalls Region und Ort, welche Knöpfe angetippt wurden und welche Gestaltung einer Seite zu sehen war. Die Software läuft auf demselben Server in Deutschland wie alles andere. Die Zahlen verlassen ihn nicht, und kein anderes Unternehmen bekommt sie zu sehen. Deshalb steht in der Tabelle oben auch kein neuer Name.

Dafür wird kein Cookie gesetzt und nichts auf deinem Gerät abgelegt. Deine IP-Adresse wird nicht gespeichert. Sie geht nur in eine Berechnung ein, aus der eine Besucherkennung entsteht, und eine Zutat dieser Berechnung wechselt jede Nacht. Ab dem nächsten Tag bist du also ein neuer Besucher und nicht mehr derselbe. Wer im Browser „Do Not Track“ eingeschaltet hat, wird gar nicht erst gezählt.

Warum überhaupt: Ohne diese Zahlen wissen wir nicht, ob eine Seite gelesen wird oder ins Leere läuft. Was wir dafür nicht brauchen, ist zu wissen, wer du bist. Deshalb musst du hier auch nichts wegklicken: Ein Cookie-Banner fragt nach der Erlaubnis für Dinge, die es hier nicht gibt.

Alle 15 Minuten

Was gesichert wird, und wie oft

Die Datenbank wird alle 15 Minuten gesichert. Im schlimmsten Fall – die Platte stirbt in der Sekunde vor der nächsten Sicherung – sind also höchstens die letzten 15 Minuten verloren, nicht ein ganzer Tag.

Eine Kopie geht außerhalb des Servers. Sie wird verschlüsselt, bevor sie die Maschine verlässt – wer die Ablage in die Hände bekäme, hätte einen Haufen unlesbarer Blöcke. Dass eine Sicherung sich auch zurückspielen lässt, wurde einmal vollständig ausprobiert und nicht nur angenommen.

Konto selbst löschen

Was beim Löschen passiert

Du kannst dein Konto jederzeit selbst löschen, direkt in der App, ohne jemandem zu schreiben. Deine Adresse und dein Name verschwinden damit, aus den Sicherungen spätestens nach sechs Monaten.

Was bleibt, sind die Einträge in gemeinsamen Listen – ohne Verbindung zu dir. Der Grund ist praktisch: Würden sie mitgelöscht, verschwände bei deiner Mitbewohnerin die halbe Einkaufsliste, weil jemand anderes sein Konto aufgelöst hat. Ein Eintrag gehört der Liste, nicht der Person.

Grenzen

Was wir nicht behaupten

Es gibt keine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung. Die Zusage lautet: Server in Deutschland, keine Werbung, keine Messung, kein Weiterverkauf. Sie lautet nicht: Wir können technisch nicht mitlesen. Wer eine Liste führen will, die der Betreiber selbst dann nicht sehen könnte, wenn er wollte, braucht ein anderes Werkzeug – und sollte niemandem glauben, der das Gegenteil nur behauptet.

Es gibt keinen zweiten Server. Fällt die Maschine aus, ist Teilit nicht erreichbar, bis sie wieder läuft. Das ist eine bewusste Entscheidung gegen Aufwand, den ein Werkzeug dieser Größe nicht rechtfertigt. Die Daten sind davon nicht betroffen, die Erreichbarkeit schon.

Eine Sicherheitsprüfung ist keine Garantie. Teilit wurde am 5. September 2026 systematisch durchgesehen; kein kritischer und kein hoher Befund, acht mittlere und niedrige wurden behoben und in Betrieb nachgeprüft. Das heißt nicht, dass nichts mehr zu finden ist.

Die rechtlich verbindliche Fassung all dessen steht in der Datenschutzerklärung. Diese Seite erklärt sie, sie ersetzt sie nicht.

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