Daten und Server
Wer bei einer Einkaufsliste über Datenschutz redet, muss konkret werden, sonst ist es Geräusch. Also: welcher Anbieter, welcher Standort, was gesichert wird, was beim Löschen passiert – und was wir ausdrücklich nicht versprechen.
Wo die Listen liegen
Auf einem Server der Hetzner Online GmbH in Nürnberg beziehungsweise Falkenstein, also in Deutschland. Es ist eine einzelne Maschine, kein Verbund und keine Cloud-Region, die irgendwo sonst noch eine Kopie hält. Mit dem Anbieter besteht ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung.
Wer sonst noch etwas zu sehen bekommt
| Wer | Wofür | Wo |
|---|---|---|
| Hetzner Online GmbH | Server und Datenbank | Nürnberg / Falkenstein, Deutschland |
| Brevo (Sendinblue SAS) | Versand der Anmelde-Mails | Frankreich |
| Ablage der Sicherungen | verschlüsselte Kopien der Datenbank | Frankreich |
Das ist die vollständige Liste. Kein fremder Analyse-Dienst, kein Werbenetzwerk, kein Fehler-Melder, keine Schriftart von einem fremden Server – auch Figtree liegt bei uns und nicht bei Google. Nichts davon verlässt die EU.
Der Mail-Versand läuft über einen europäischen Anbieter, und das war eine bewusste Entscheidung gegen die bekannteren amerikanischen: Sie hätten einen Drittlandtransfer bedeutet, für nichts weiter als eine sechsstellige Zahl in einer Mail.
Was gemessen wird
In der App: nichts. Kein Zählpixel, kein Profiling, keine Reichweitenmessung. Teilit setzt dort genau ein Cookie, das Sitzungscookie, ohne das eine Anmeldung technisch nicht ginge.
Auf dieser Website zählen wir Aufrufe, seit dem 11. September 2026. Erfasst wird: welche Seite wie oft geöffnet wurde, über welche Adresse jemand hergefunden hat, und grob das Land. Die Software läuft auf demselben Server in Deutschland wie alles andere. Die Zahlen verlassen ihn nicht, und kein anderes Unternehmen bekommt sie zu sehen. Deshalb steht in der Tabelle oben auch kein neuer Name.
Dafür wird kein Cookie gesetzt und nichts auf deinem Gerät abgelegt. Deine IP-Adresse wird nicht gespeichert. Sie geht nur in eine Berechnung ein, aus der eine Besucherkennung entsteht, und eine Zutat dieser Berechnung wechselt jede Nacht. Ab dem nächsten Tag bist du also ein neuer Besucher und nicht mehr derselbe. Wer im Browser „Do Not Track" eingeschaltet hat, wird gar nicht erst gezählt.
Warum überhaupt: Ohne diese Zahlen wissen wir nicht, ob eine Seite gelesen wird oder ins Leere läuft. Was wir dafür nicht brauchen, ist zu wissen, wer du bist. Deshalb musst du hier auch nichts wegklicken: Ein Cookie-Banner fragt nach der Erlaubnis für Dinge, die es hier nicht gibt.
Was gesichert wird, und wie oft
Die Datenbank wird alle 15 Minuten gesichert. Im schlimmsten Fall – die Platte stirbt in der Sekunde vor der nächsten Sicherung – sind also höchstens die letzten 15 Minuten verloren, nicht ein ganzer Tag.
Eine Kopie geht außerhalb des Servers. Sie wird verschlüsselt, bevor sie die Maschine verlässt – wer die Ablage in die Hände bekäme, hätte einen Haufen unlesbarer Blöcke. Dass eine Sicherung sich auch zurückspielen lässt, wurde einmal vollständig ausprobiert und nicht nur angenommen.
Was beim Löschen passiert
Du kannst dein Konto jederzeit selbst löschen, direkt in der App, ohne jemandem zu schreiben. Deine Adresse und dein Name verschwinden damit.
Was bleibt, sind die Einträge in gemeinsamen Listen – ohne Verbindung zu dir. Der Grund ist praktisch: Würden sie mitgelöscht, verschwände bei deiner Mitbewohnerin die halbe Einkaufsliste, weil jemand anderes sein Konto aufgelöst hat. Ein Eintrag gehört der Liste, nicht der Person.
Was wir nicht behaupten
Es gibt keine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung. Die Zusage lautet: Server in Deutschland, keine Werbung, keine Messung, kein Weiterverkauf. Sie lautet nicht: Wir können technisch nicht mitlesen. Wer eine Liste führen will, die der Betreiber selbst dann nicht sehen könnte, wenn er wollte, braucht ein anderes Werkzeug – und sollte niemandem glauben, der das Gegenteil nur behauptet.
Es gibt keinen zweiten Server. Fällt die Maschine aus, ist Teilit nicht erreichbar, bis sie wieder läuft. Das ist eine bewusste Entscheidung gegen Aufwand, den ein Werkzeug dieser Größe nicht rechtfertigt. Die Daten sind davon nicht betroffen, die Erreichbarkeit schon.
Eine Sicherheitsprüfung ist keine Garantie. Teilit wurde am 5. September 2026 systematisch durchgesehen; kein kritischer und kein hoher Befund, acht mittlere und niedrige wurden behoben und in Betrieb nachgeprüft. Das heißt nicht, dass nichts mehr zu finden ist.
Die rechtlich verbindliche Fassung all dessen steht in der Datenschutzerklärung. Diese Seite erklärt sie, sie ersetzt sie nicht.
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